Imkerverein Versmold

Januar/Februar/März

Arbeiten am Bienenstand in den Monaten Januar, Februar & März

Für den Imker gibt es am Bienenstand in den Wintermonaten, nach erfolgter Oxalsäurebehandlung, kaum etwas zu tun. Lediglich der Futterzustand der Völker sollte ab und an kontrolliert werden: Sobald die Tage wieder länger werden gehen die Bienen wieder in das Brutgeschäft, und ihr Futterverbrauch steigt steil an. Nicht umsonst verhungern die meisten Völker, die im Herbst nicht ausreichend gefüttert wurden, erst in den Monaten Februar oder März.

Erfahrene Imker heben zur Kontrolle die Futterzargen der Völker leicht an und können anhand des Gewichtes die Menge des enthaltenen Futters abschätzen. Ansonsten öffnet man eines der leichteren Völker und zieht einzelne Waben vorsichtig heraus - sind sie noch verdeckelt, hat das Volk noch ausreichend Futter.

Ist das nicht der Fall, muss der Imker wohlmöglich helfend eingreifen und dem Volk schnellstens Futter anbieten, was sich bei kalten Temperaturen nicht einfach gestaltet.

Ansonsten kann der Imker die ruhigere Jahreszeit z. B. nutzen, um unbewohnte Beuten zu reinigen, Rähmchen zu drahten oder neue Beuten zu bauen, sofern er handwerklich geschickt ist. Aber auch der Honigverkauf und dazu notwendige Tätigkeiten, wie das Abfüllen oder Etikettieren der Gläser, nimmt jetzt meist zu, da Honig von den Verbrauchern vor allem im Winter gerne gekauft wird.